MRG-Chef beschuldigt die Industrie für das Verbot von Glücksspielwerbung

Jürgen Bergmann | 19 November 2018

Die Industrie ist am Verbot von Glücksspielwerbung selbst schuldDer CEO des beliebten Online-Casinos und der Unterhaltungsmarke Mr Green, Jesper Karrbrink, redet nicht gern um den heißen Brei. Karrbrink sagte kürzlich in einem Interview, dass die Glücksspielbranche seiner Meinung nach für viele der Herausforderungen, mit denen sie derzeit konfrontiert wird, selbst verantwortlich ist, auch für ihre Werbeprobleme.

Die Werbung ist zu einer der größten Schwierigkeiten geworden, von denen Gaming-Unternehmen stehen, insbesondere in Ländern wie Australien und Italien. In Australien ist jetzt jegliche Glücksspielwerbung während Live-Sportereignissen illegal und Italien ist dafür bekannt geworden, dass es die Werbung für Glücksspiele vollständig verbietet.

Wir haben es bereits geahnt

Karrbrink zufolge war es nur eine Frage der Zeit, bis es zur Eskalation kommt, da die Werbung der Branche von vielen Menschen als störend empfunden wurde. Man könnte fast glauben, dass selbst der verantwortliche Chef von Mr Green langsam genug von der alten Leier hat.

Der CEO sprach offen darüber, dass die ausgestrahlten Werbungen immer dieselben waren. Es ging nur darum, wie man einzahlen kann und wie viele Freispiele es zu gewinnen gibt.

Wenn man es objektiv betrachtet, kann man den Mann an der Spitze einer der bekanntesten Casino-Marken der Welt durchaus verstehen.

Das Publikum ist gelangweilt

Karrbrink wies auch darauf hin, dass sich die Meinungen über die Casinobranche schon immer stark auseinander gingen. Aus diesem Grund müssen die Betreiber und die Werbefirmen, die für die übertragenen Inhalte verantwortlich sind, viel stärker darauf achten, wie die Botschaft übermittelt wird.

Die Ironie dabei ist, dass sich die Leute darüber ärgern, weil diese Unterhaltungsindustrie es offensichtlich nicht schafft, sie zu unterhalten. Kurzum: Die Anzeigen langweilen die Menschen. Der CEO von Mr Green wies auch darauf hin, dass die Werbung zu aggressiv sei. Dadurch glauben die Menschen, dass die Branche nur daran interessiert ist, den Kunden das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Quelle:

https://www.gamblinginsider.com/